Wie Anita und Magda der Wanderhure das Flundern beibringen und Frau
Krumbiegel Platten auflegt bis der Cowboy tanzt
Im Herz-Maria-Jesu-Altenheim geht’s wieder mal drunter und drüber:
Die Gelder der Bewohner wurden veruntreut, Pastor Laube sitzt im Knast, das Finanzamt erklärt den "Tag der offenen Tür" zum Tag der offenen Bücher und die Heimleitung, Horst Köhler... entschuldigung ... Frau Löhlein verabschiedet sich nicht gänzlich unerwartet mit einem Nervenzusammenbruch!
Da bleibt es wieder mal an Ungarns Exportschlager Anita Palmerova und ihrer kleinen nervigen Freundin Magda "Matitschku" Anderson hängen, das Heim und all seine wunderlich-liebenswerten Bewohner zu retten.
Mit vielen schrägen Liedern und Geschichten, schwulen Cowboys, dem stummen Pfleger Radomil und nie gelesenen Wanderhuren wird aus Anitas viel ignoriertem Literaturzirkel ein bunter Abend, wie ihn das Kaminzimmer des Herz-Maria-Jesu-Heims noch nicht gesehen hat!
Und das Pflegepersonal steht wie immer "Tropf bei Fuss"!
Komik mit Musik für zwei Spieler
Dauer: 130 Minuten inklusive einer Pause
Buch, Regie & musikalische Arrangements: Adrian Anders
Produktion: theater DIE BöSEN SCHWESTERN
FILMAUSSCHNITT
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Die "Bösen Schwestern" retten Altersheim
Seit sechs Jahren kommern sie regelmäßig in den Kunsttreff nach Abbensen, und um Eintrittskarten zu ergattern, muss man schnell sein.
Dieses Jahr gaben die "Bösen Schwestern" mit "Sex & Kreim im Altenheim" wieder zwei restlos ausverkaufte Vorstellungen.
Abbensen. Im Herz-Maria-Jesu-Altenheim geht’s mal wieder drunter und drüber: Geld der Bewohner wurde veruntreut, Pastor Laube sitzt deswegen im Knast, und das Heim steht vor dem Ruin.
Da kann nur eine große Gala das Herz-Maria-Jesu-Heim retten. Alle Bewohner wollen sich mit Darbietungen beteiligen. Ein Problem ist allerdings, dass durch die Veruntreuung viele Bewohner ihr Zimmer nicht mehr zahlen können und ausgezogen "wurden". Zu allem Übel fällt auch die Heimleitung Frau Löhlein mit einem Nervenzusammenbruch aus.
Da bleibt es wieder mal an Ungarns Exportschlager Anita
Palmerova (Chris Palmer) und ihrer kleinen nervigen Freundin Magda "Matitschku" Anderson (Adrian Anders) hängen, das Heim und seine wunderlich-liebenswerten Bewohner zu retten.
Aber die beiden wären nicht sie selbst, wenn sie es nicht mit schrägen Ideen, ironisch-bösen Liedern und natürlich dem einen oder anderen unvermeidlichen, kleinen Eierlikörchen hinkriegen würden.
PAZonline - Peiner Allgemeine Zeitung, von su
Wie bringt man einen Saal zum Toben? Man stelle zwei tüddelige
Damen
auf die Bühne und lasse sie auf ihre Weise das Altersheim retten.
Ganderkesee - Zwei alte, aber quietschfidele Damen müssen’s am Donnerstagabend richten: Das Schicksal des Herz-Maria-Jesu-Altenheims liegt ganz in Magdas und Anitas Händen.
Pastor Laube hat schließlich die Bewohner abgezockt und sitzt im Knast, die Heimleitung, Frau Löhlein, erlitt einen Nervenzusammenbruch.
Vielleicht erst mal ein Eierlikörchen – dann können "Die Bösen Schwestern", Magda "Matitschku" Anderson (gespielt von Adrian Anders) und Anita Palmerova (Chris Palmer), dem vergnügten Publikum im ausverkauften Haus Müller zeigen, dass bei ihrer wichtigen Mission sogar noch Zeit für das ein oder andere Liedchen bleibt.
"Es gefällt mir super gut", schwärmt Besucherin Heike Arnecke in der Pause, "ich kenne die beiden schon aus Hannover. Meine Freundin ist sogar extra aus Hannover hergekommen, um die beiden noch mal zu sehen", verrät die Delmenhorsterin.
Anders und Palmer beherrschen ihre Rollen der etwas
tüddeligen und manchmal gnadenlos ehrlichen Damen perfekt. Agieren sie zu zweit auf der Bühne, sind sie unschlagbar. Sei es ein A-cappella-Glockenspiel oder ein selbst gedichtetes Lied wie "Wo ist der Knopf, wo man dich abschalten kann?": Die Töne werden trotz Zweistimmigkeit zur Punktlandung.
NWZonline - Nordwest Zeitung, von Jantje Ziegeler
"Die bösen Schwestern" unterhalten im ausverkauften Haus Müller
Ganderkesee. Bereits zum sechsten Mal hat das Hannoveraner Schauspiel-Duo "Die bösen Schwestern" am Donnerstag im Haus Müller Station gemacht.
Die durch ihre musikalische und pantomimische Begabung aus der Gilde der Kabarettisten heraus ragenden Akteure Chris Palmer und Adrian Anders schlüpften dabei erneut in die Rollen der Seniorinnen Anita und Magda.
Denn im Herz-Maria-Jesu-Altenheim drohen die Lichter
auszugehen, nachdem der leitende Pastor das Geld der Bewohner am Finanzmarkt verzockt hat und nun im Gefängnis sitzt. Längst müssen sich die Betreiber der Wohneinrichtung nach privaten Übernahmeinteressenten umsehen.
Doch damit zumindest beim Verkauf noch Rendite gemacht wird, soll ein Tag der offenen Tür für steigende Belegung sorgen. Schließlich konnte sich ein Großteil der durch die Pastoren-Zockerei verarmten Alten sein schönes Heim nicht mehr leisten und war, keineswegs freiwillig, ausgezogen.
In bewährter Manier füllten Palmer und Anders die ihnen auf den Leib geschneiderten Charaktere von Anita und Magda aus, die trotz solcher Tristesse des Heimalltags und den Untiefen der gesellschaftlichen Realität ihren Humor nicht verlieren.
Ihr großes Talent bewiesen sie mit ihren zahlreichen Songs, die kalauernd Uralt-Klassiker des deutschen Volksliedes aufnahmen, aber auch kritische Spitzen in Richtung Merkel/ Westerwelle enthielten.
Dankbar griff das Publikum im ausverkauften Haus Müller solch amüsante Anspielungen auf und sang kräftig mit.
Delmenhorster Kreisblatt, von Andreas Nistler
"Die Bösen Schwestern" auf Hausbesuch im Kulturhaus Müller
Alte Damen sitzen strickend im Sessel - dieses Bild von Altenheimen haben "Die Bösen Schwestern" am Donnerstagabend mit dem Stück "Sex & Kreim im Altenheim" kraftvoll zerstört.
Das Haus Müller wurde qua Theater-Skript zum "Herz-Maria-Jesu-Altenheim" und da ging es wild durcheinander: Die Renten der Bewohner wurden veruntreut, Pastor Laube sitzt im Gefängnis, das Finanzamt erklärt den "Tag der offenen Tür" zum Tag der offenen Bücher und die Heimleitung, Frau Löhlein, verabschiedet sich nicht mit einem Nervenzusammenbruch.
Im gut besuchten Kulturhaus Müller konnten "Ungarns
Exportschlager" Anita Palmerova (Chris Palmer) und ihre kleine, nervige Freundin Magda "Matitschku" Anderson (Adrian Anders) das Publikum davon überzeugen, dass man im Alter noch ordentlich zu lachen hat oder zumindest dafür Sorge tragen kann, dass andere Menschen - in diesem Fall das Publikum - zu ihrem Vergnügen kommen.
Weser Kurier, von Tina Hayessen
Denkwürdiger Auftritt der "bösen Schwestern"
Heek - Als schrille Schachteln am Rande des Haltbarkeitsdatums präsentierten sich "die bösen Schwestern" am vergangenen Freitag: Das Kabarettprogramm "Sex und Kreim im Altenheim" kam als anti-betuliche Revue über Fallstricke und Absurditäten des Alters daher.
Hingebungsvoll verkörperten die Hannoveraner Kabarettisten Chris Palmer und Adrian Anders ihre Rollen. Das (hauptsächlich weibliche) Publikum reagierte mit rückhaltloser Begeisterung. Als ungarische Ex-Entertainerin Anita Palmerova und Freizeit-Nervensäge Magda "Matitschku" Anderson tauchten sie genüsslich in den Altenpflegesumpf ein. Zwischen Stützstrümpfen und Pokern im Heizungskeller taten sich Abgründe auf. Das Herz-Maria-Jesu-Altenheim ist pleite und der Pfarrer wegen Seniorenabzocke im Knast. Nun liegt es an den beiden alten Fregatten, eine letzte große Abschiedsgala auf die Beine zu stellen.
"Die bösen Schwestern" verbraten dabei großartig-groteske Ideen: zum Beispiel das pantomimische Glockenspiel, das die beiden mit formvollendetem Zungeneinsatz aufführen. Und spätestens nach dem dritten Eierlikör steht für beide fest: Wahre Liebe gibt es nur unter Cowboys. Als die beiden "Unruheständlerinnen" zwei Herren auf die Bühne zerren, um mit ihnen "Brokeback Mountain" nachzuspielen, gehen der Zuschauerschaft die Gäule durch. Palmer und Anders laufen als senile Dragqueens zur Hochform auf. Und das so überzeugend, dass die Zuseher nur noch rätseln können: „Der Große, der könnte vielleicht ein Mann sein. Ich weiß aber auch nicht genau“, sinniert eine ratlose Zuschauerin.
Begleitet von ihrer "Guitarre" driften die zwei alten Schachteln bisweilen sogar ins Politische ab. Beim witzigen Song „Ich bin die Merkel“ scheint das politkabarettistische Potenzial des Duos durch. Auch wenn jenes Potenzial vielleicht etwas zu kurz kam - „die bösen Schwestern“ machten zwei Stunden gutes Kabarett: gemein, scharfzüngig und zum Totlachen. "Genießen Sie´s! Morgen wissen Sie´s ja dann schon nicht mehr", hatte "Anita Palmerova" (sic) dem Publikum am Anfang geraten. Zu Unrecht - diesen Auftritt behält das Publikum wohl noch lange im Gedächtnis.
Münsterländische Volkszeitung, von Anna-Lena Hanke
Das Publikum wurde zur wilden Büffelherde
Wismar - "Die Bösen Schwestern" spannten in ihrer Komödie die Zuschauer mit ein und sorgten für Lachparaden am laufenden
Band
Lachen bis der Arzt kommt. So ist wohl am besten umschrieben, was Mittwochabend im Theater passierte, als "Die Bösen Schwestern" ihr Publikum mit "Sex und Kreim im Altenheim" unterhielten. Doch der Arzt kam nicht. So war man über zwei Stunden heftigen Attacken auf das Zwerchfell ausgesetzt. Hätte es die Halbzeitpause nicht gegeben, wäre der Notarzt wohl nicht zu vermeiden gewesen, angesichts dessen, was die Beiden mit ihrem Publikum anrichteten und gnadenlos Lachparaden inszenierten.
Der Stoff dafür war ein seltsames Geschehen im Herz-Maria-Jesu-Altenheim, das in schlechten Ruf geraten war. Es musste nun um seine Existenz mangels Bewohnern bangen. Rufschädigend war unter anderem, dass Pastor Laube den Insassen statt der Beichte lieber das Geld beim Pokern im Heizungskeller abnahm und dafür nun hinter Gittern saß. Auch eine der Schwestern zockte er ab, sie musste ihr Gebiss verpfänden. So entpuppte sich der zwecks Werbung angesagte Tag der offenen Tür zu einem Tag der offenen Bücher durch das Finanzamt. Weshalb Heimleiterin Frau Löhlein einen Nervenzusammenbruch erlitt.
Nun waren die beiden Schwestern auf sich allein gestellt, um das Programm für diesen Tag als Singegruppe "Nähen für den Hunger" frei zu improvisieren. Und da sich die Beiden als freie Theatertruppe aus Hannover kein Personal leisten können, spannten sie kurzerhand das Publikum mit ein. Herr Erhard wurde als Präriepferd auf die Bühne gelockt und Herr Müller als der auf seinem Schoß reitende Cowboy. Und – yippieayeh – das im Saal mit den Füßen stampfende Publikum als durch die Prärie vorbeiziehende Herde wilder Bisons engagiert. Der Geniestreich für ein somit gelungenes Programm zum Tag der offenen Tür war perfekt.
Ein schauspielerischer Geniestreich war es auch, was die beiden "Damen" Anita Palmerova und Magda Anderson boten, die beim Blick in den Programm-Flyer auch den letzten Zweifel an ihrer eigentlichen Identität ausräumten und sich als Chris Palmer und Adrian Anders entpuppten. Das war weit mehr als gelungene Maskerade, sondern die Umsetzung des an sich banalen Stoffs mit treffender Zeichnung von für die Handlung typischen Charakteren war ein theatralisches Kabinettstückchen erster Klasse. Lacher am laufenden Band und großer Beifall aus dem Parkett des Theatersaals waren ein schöner Dank für diese Spitzenleistung.
Ramona Muschalla als für den Künstlereinkauf Verantwortliche bewies wieder mal ein glückliches Händchen. "Die Bösen Schwestern" geben am 7. März (2012) erneut ein Gastspiel in Wismar.
Wismar-Ostseezeitung - von H.Vogt
"Sex und Kreim" im Dorfgemeinschaftshaus
Hohenhameln - Am Sonnabend gastierten "Die Bösen Schwestern" mit ihrem Programm "Sex und Kreim im Altenheim" im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus in Hohenhameln. Sie begeisterten mit
viel Biss, Musik, Eierlikör und ihrem Versuch, das Altenheim zu retten.
Anita ist eine "ungarische Tiefebene" und ehemalige Chansonette mit Zahnproblemen, da sie ihr Gebiss wegen Schulden dem Pastor gab. Ihre beste Freundin Magda "Matischku" hat die Handy-Einstellung "Vibrator" und Wortfindungsprobleme wie "Gastritis im Oberschenkel". Was passiert, wenn die beiden versuchen, das Herz-Maria-Jesu-Heim zu retten, verfolgten am Samstagabend die begeisterten Besucher im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus.
Mit Ausschnitten vom Ältersein nahmen die "Bösen Schwestern" die 200 Zuschauer mit ins Kaminzimmer des Altenheims. Darin ist Anita (Chris Palmer) "Insassin", "Matischku" (Adrian Anders) arbeitet im Büro. Gezeigt werden ihre verzweifelten Überlegungen, wie sie die "Abschlussgala" des Tags der offenen Tür retten können. Dabei ging es nicht nur um den sex- und spielsüchtigen Pastor Laube, der wegen Zockerei im Knast sitzt. Oder um die Heimleiterin Elisabeth Löhlein, die einen Nervenzusammenbruch erleidet, sondern auch um zynische, politisch geprägte Lieder nach bekannten Melodien. Beispiel: "Ich hab ein Häuschen auf Piräus (…) weil ich die Merkel bin". Gesellschaftspolitische Themen wie die Finanz- und Eurokrise werden zu Themen aus dem Heim.
Da sie fast die Einzigen waren, die von den 19 gemeldeten Teilnehmern für die Abschlussgala übrigblieben, machten sie sich auf die Suche nach "etwas mit Anspruch, Geschichte und schöner Musik". Gekonnt spielten sie mit dem Publikum, sodass letztendlcih zwei Männer als sitzendes Pferd und als Cowboy Jimmy-Joe die Abendgala und somit das Altenheim retteten.
Insgesamt war es eine Mischung aus Comedy, Kabarett, Travestie und Musical, die einem vor Lachen Tränen in die Augen trieb.
Peiner Allgemeine Zeitung - von ls
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